Die Piazza Grande mit dem jährlichen Filmfestival ist das
Herzstück Locarnos . Patrizierhäuser mit versteckten Loggien erinnern in
der Oberstadt an die Vormachtstellung der einst so reichen Handelsmetropole. Die
Pinakothek Casa Rusca ist einer der schönsten Palazzi Locarnos: In der grossen
Sammlung sind unter anderem Werke der Dadaisten vertreten. Galerien, Geschäfte
und Cafés säumen die Gassen der klimatisch mildesten Stadt der Schweiz. Ihr
Wahrzeichen ist die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso – ein Ort der Andacht mit
fantastischer Aussicht.
Highlights
Madonna del Sasso.
Die Kirche der Schutzpatronin der Stadt ist der Wallfahrtsort der
italienischen Schweiz.
Städtisches und
archäologisches Museum. Das Museo Civico im
Castello Visconti ist bekannt für seine Sammlung römischer Glasgefässe und
Trinkbehälter. Pinakothek Casa Rusca.
Präsentation der Schenkung des Dadaisten Jean Arp, Kollektionen
von Rudolf Mumprecht und Filippo Franzoni.
Museum für moderne
Kunst, Ascona. Das Museum beherbergt die Kunstsammlung der
Gemeinde.
Casa Serodine, Ascona.
Die Fassade des Hauses zeigt Stuckaturen der Gebrüder
Serodine.
Kunst,
Architektur, Design.
Von Borromini bis
Botta
Die Tradition der
Tessiner Baukunst reicht bis ins frühe Mittelalter. Eindrückliche Zeugnisse von
Locarnos Vergangenheit findet man im herrschaftlichen Castello Visconti. Die
Burg wurde von Mailänder Herzögen erbaut und gehörte zu den prachtvollsten der
Lombardei. Die archäologische Sammlung umfasst zahlreiche prähistorische Funde
aus der Umgebung sowie seltene Trinkgefässe und Behälter aus Glas.
Einen Besuch wert
sind die Kirchen der Stadt
Die Klosterkirche San
Francesco mit der illusionistischen Architekturmalerei; die Chiesa San Antonio
mit den prächtigen Marmoraltären; die Chiesa Nuova mit ihrer frühbarocken
Stuckdekoration und dem Bildnis des heiligen Christophorus sowie die
Stiftskirche San Vittore in Muralto. Nach wie vor als Geheimtipp gilt Mario
Bottas moderner Sakralbau San Giovanni Battista in Mogno im Maggiatal (40 km von
Locarno). 1996 rekonstruierte der bekannte Architekt die von einer Lawine
zerstörte kleine Kirche und stattete den Innenraum auf eindrückliche Art und
Weise mit weissem Peccia-Marmor und schwarzem Vallemaggia-Granit aus. |